Nationalmannschaft historisches Fechten Österreich

Nationalmannschaft_hF_OE

Das österreichische Nationalteam „Historisches Fechten“
(Definition und Beschreibung Version 2.1 vom 30. 6. 2016)

Was ist das Nationalteam?
Das Nationalteam historisches Fechten ist eine Auswahl von maximal dreizehn Fechtern pro Waffengattung (derzeit Fechtfeder und Rapier), die Vereinen des ÖFHF angehören und die österreichische Fechtszene bei internationalen Turnieren und anderen Veranstaltungen vertreten. Dem Nationalteam gehören sowohl männliche wie auch weibliche Fechter an, um diese entsprechend den Vorgaben zu Turnieren mit gemischter bzw. getrennter Geschlechterwertung zu entsenden.

Wie kommt man in das Nationalteam?
Die acht Bestgereihten der Österreichischen Rangliste pro Waffengattung werden vom Nationalteamtrainer ins Team einberufen bzw. eingeladen. Dies geschieht jährlich nach den Österreichischen Meisterschaften. Der Österreichische Meister ist auf jeden Fall Teil des Nationalteams, auch wenn einmal der unwahrscheinliche Fall eintritt, dass er nicht unter den acht Bestgereihten der Rangliste ist. Wenn jemand aus diesem Kreis nicht Teil des Nationalteams sein möchte, rutscht der Nächstgereihte nach. Weiters hat der Nationalteamtrainer die Möglichkeit, nach seinem Ermessen bis zu vier weitere Fechter ins Nationalteam einzuberufen, die nicht diesen Kriterien entsprechen, aber seiner Einschätzung nach eine Bereicherung für das Team wären. Die Mitgliedsvereine des ÖFHF können dem Teamchef als Unterstützung Vorschläge für die Nominierung dieser vier weiteren Fechter unterbreiten.

Wie verbleibt man im Nationalteam?
Da die ÖFHF-Rangliste das Hauptkriterium zur Aufnahme ist, empfiehlt es sich, möglichst viele Turniere zu besuchen und Punkte zu sammeln. Sollte das aus irgendwelchen Gründen (Urlaub, Krankheit, etc.) nicht möglich sein, der Fechter aber trotzdem auf Grund seiner langfristigen Leistung im Nationalteams aktiv bleiben sollte, so kann – wie schon angeführt – der Heimverein eine Empfehlung an den Teamchef aussprechen. Ob der Teamchef dieser Empfehlung folgt, ist aber alleine seine Entscheidung.

Was ist der Kampfkader?
Der Kampfkader ist eine Auswahl von Fechtern aus dem Kreis der Nationalteammitglieder, die für einen bestimmten Einsatz (z.B. beim International Cup des IFHEMA) vorgesehen sind. Der Kampfkader wird bei einem Qualifikationsturnier ermittelt. Dieses Qualifikationsturnier kann (muss aber nicht) im Rahmen eines Nationalteamtrainingslagers stattfinden und soll nach Möglichkeit innerhalb von zwei Monaten nach den Österreichischen Meisterschaften (Punkte für die Rangliste) stattfinden. Sollte es nicht möglich sein, innerhalb dieser Frist ein Qualifikationsturnier durchzuführen, bleibt der alte Kader „im Dienst“, sollte aus wichtigen Gründen trotzdem eine neue Reihung nötig sein, so erfolgt diese nach den Ranglistenplätzen. Um in den Kampfkader zu kommen, ist also die Teilnahme am Qualifikationsturnier mit einer entsprechenden Reihung nötig. Die Größe des Kampfkaders hängt vom jeweiligen Anlass ab (beim IFHEMA International Cup z. B. vier Teilnehmer pro Waffengattung). Wenn jemand, der sich prinzipiell für den Kampfkader qualifiziert hat, dann aber am vorgesehenen Turnier nicht teilnehmen kann (z.B. wegen Krankheit, Verletzung etc.), so rückt der Nächstgereihte des Qualifikationsturnieres in den Kampfkader nach.

Welche Rechte hat ein Mitglied des Nationalteams?
Es ist einem Mitglied des Nationalteams unter folgenden Voraussetzungen gestattet, das offizielle T-Shirt des Nationalteams zu tragen und die Aufnäher des Nationalteams zu verwenden: 1. Bei allen offiziellen Einsätzen des Nationalteams; 2. Beim Fechttraining; 3. Im privaten Gebrauch, wenn dadurch das Ansehen des Nationalteams gefördert wird.
Es ist nicht gestattet, das offizielle T-Shirt des Nationalteams bei Turnieren zu tragen, an denen das Nationalteam nicht offiziell teilnimmt. Durch diese Regelung sollen Missverständnisse vermieden werden.

Sollten Patches (Aufnäher) des Nationalteams dauerhaft an Kleidung, Ausrüstung oder Maske angebracht sein, so dürfen diese bei allen Anlässen getragen werden, da eine Entfernung ja nicht möglich ist.

Darüber hinaus gewähren einige Vereine des ÖFHF den Nationalteammitgliedern Vergünstigungen bei Veranstaltungen.

Welche Pflichten hat ein Mitglied des Nationalteams?

Das Mitglied hat die Pflicht, das historische Fechten zu fördern, das Nationalteam und den ÖFHF nach Kräften zu unterstützen, nach Möglichkeit an möglichst vielen ÖFHF-Turnieren teilzunehmen und an den Trainingslagern und sonstigen Veranstaltungen des Nationalteams teilzunehmen. Mit den offiziellen Insignien des Nationalteams (T-Shirts, Aufnäher, eventuelle zukünftige andere Insignien) soll verantwortungsvoll umgegangen werden, um eventuelle Missverständnisse zu vermeiden (z. B.: tritt das Mitglied jetzt als „normaler“ Fechter oder als Nationalteam an einem Turnier an?).

 

Trainer

Teamchef: derzeit nicht besetzt (vorübergehender Ansprechpartner: Andreas Klingelmayer)

Trainer Langes Schwert: Ingulf Kohlweiss (ab 1.3.2017)

Trainer Rapier: Karl Rapp (ab 10.2.2017)

 

Betreuerstab

Teamarzt: Dr. Ahmad Salem Ahmed

Teamtherapeut: derzeit nicht besetzt

Sportpsychologe: derzeit nicht besetzt

Teamadministrator: Manfred Mischinger (ab 10.2.2017)

 

Aktuelles Nationalteam 2016/2017

(ab 1.3.2017, in alphabetischer Reihenfolge)

Langes Schwert (Damen und Herren)

Ahmad Salem Ahmed, Moritz Hartmann, Andreas Hilscher, Andreas Klingelmayer, Ingulf Kohlweiss, Michael Kühnel, Alexander Rafael, Robert Santner, Martin Schoppelt

Rapier

Stefan Feichtinger, Florian Fortner, Moritz Hartmann, Andreas Hilscher, Simon Hotinceanu, Andreas Klingelmayer, Ingulf Kohlweiss, Manfred Mischinger, Karl Rapp

Langes Schwert – Damen

Anna Till

 

ehemalige Nationalteams